Startschuss

„Kleingärten: Stadtgrün trifft Ernteglück“

Gaben den Startschuss für den 25. Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau" (v.l.n.r.): BDG-Präsidiumsmitglied Sandra Böhme; BDG-Geschäftsführer Stefan Grundei; Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat; BDG-Präsident Dirk Sielmann; BDG-Präsidiumsmitglied Thomas Kleinworth.
Bildquelle: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
 

Startschuss für den 25. Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“

Der Parlamentarische Staatssekretär Volkmar Vogel des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat hat am 19. Juni 2020 gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Gartenfreunde den Startschuss für den Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" 2022 gegeben. Dieser Bundeswettbewerb ist Deutschlands wichtigster Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur. Nach einem zweistufigen Verfahren auf Landes- und Bundesebene werden die Sieger im Sommer 2022 von einer Jury ermittelt.

Ausgezeichnet werden Städte, Gemeinden und deren beispielhafte Kleingartenpolitik, die in besonderer Weise das Thema des Wettbewerbs „Kleingärten: Stadtgrün trifft Ernteglück “ umgesetzt haben. Zugleich wird mit dem Wettbewerb das bürgerschaftliche Engagement der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner gewürdigt und die Öffentlichkeit auf die Leistungen des Kleingartenwesens für die Gesellschaft aufmerksam gemacht.

„Kleingärten geben nicht nur Impulse für die integrierte Stadtentwicklung. Sie sind zugleich Inseln der Erholung im hektischen Getriebe der Städte und Orte für gemeinschaftliche Arbeiten und Erlebnisse.“, sagt Staatssekretär Volkmar Vogel. „Somit kommt ihnen auch eine soziale, integrationsfördernde Rolle zu. Auch diesen Aspekt werden wir im Wettbewerb gebührend würdigen.“

„Es ist immer wieder beeindruckend, was die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner ehrenamtlich auf die Beine stellen. Deshalb soll auch der 25. Bundeswettbewerb herausstellen, wie wichtig die kleinen Gärten für unsere Städte und Gemeinden sind“, betont Dirk Sielmann, Präsident des BDG. „Wir sind stolz auf unsere Vereine und ihren Beitrag für die Gemeinschaft, die Integration, das Klima und die biologische Vielfalt. Umso wichtiger ist es, das Potenzial, das Kleingärten für die Lebensqualität und eine nachhaltige, grüne Stadtentwicklung haben, bei der Ausgestaltung zukünftiger Bundesprogramme explizit einzubeziehen.“

Der Wettbewerb erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: Zunächst werden sich in den Landeswettbewerben 2020 und 2021 aus den knapp 14.000 Kleingartenanlagen 22 Vereine für das Finale des Bundeswettbewerbs qualifizieren. Eine Bundesbewertungskommission – bestehend aus sieben interdisziplinären Vertretern – wird im Sommer 2022 diese Kleingartenanlagen besichtigen und daraus die Sieger ermitteln. Die Bewertung der Kleingartenanlagen erfolgt in verschiedenen Kategorien. Dabei soll der ökologischen Bedeutung von Kleingärten in unseren Städten und Gemeinden noch höhere Wertschätzung zukommen als in den vorangegangenen Wettbewerben.

Der Wettbewerb, der alle vier Jahre stattfindet, geht in die 25. Runde.