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25. Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" 2022

 

Der Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" ist Deutschlands wichtigster Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur - und eine Art deutsche Meisterschaft der Kleingärtnervereine. Der Wettbewerb wurde 1951 ins Leben gerufen. Er wird im 4-Jahres-Rhythmus gemeinsam vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V (BDG) und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat durchgeführt. Sein Motto lautet „Kleingärten: Stadtgrün trifft Ernteglück“.

Der Wettbewerb steht dafür, besondere städtebauliche, ökologische, gartenkulturelle und soziale Leistungen zu würdigen, mit denen Kleingärtnervereine über die Grenzen der Gartenanlage hinaus positive Impulse in das Wohnumfeld senden. Durch ihn werden Städte, Gemeinden und deren beispielhafte Kleingartenpolitik gewürdigt, die in besonderer Weise das gewählte Thema des Wettbewerbs umsetzten werden. Zugleich wird mit dem Wettbewerb das bürgerschaftliche Engagement der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner ausgezeichnet und die Öffentlichkeit auf die Leistungen und Wirkungen des Kleingartenwesens für die Gesellschaft aufmerksam gemacht.

Der Wettbewerb erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst werden sich an den Landeswettbewerben 2020 und 2021 aus den circa 14.000 Kleingartenanlagen 22 Teilnehmer für die Endrunde qualifizieren. Die Bundesbewertungskommission – bestehend aus sieben Vertretern unterschiedlicher Institutionen - wird im Juni/Juli 2022 auf einer Besichtigungstour die teilnehmenden Kleingärtnervereine mit ihren Anlagen bewerten und daraus die Sieger ermitteln. Die Bewertung der Kleingartenanlagen erfolgt in verschiedenen Kategorien. So soll in Zukunft zum Beispiel der ökologischen Bedeutung von Kleingärten in unseren Städten und Gemeinden und ihres Beitrags für eine nachhaltige Lebensweise und gesunde Ernährung noch höhere Wertschätzung zukommen.

Höhepunkt des Wettbewerbs wird die Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung Ende des Jahres 2022 sein.