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BDG-Wissenschaftspreis



Den BDG-Wissenschaftspreis vergibt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde – die Dachorganisation des Kleingartenwesens in Deutschland – alle vier Jahre. Der Preis wird an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie an Studierende vergeben, die sich fachlich mit dem Kleingartenwesen auseinandersetzen. Prämiert werden wissenschaftliche Arbeiten mit zukunftweisenden Ideen im Sinne der ökologischen, städtebaulichen und sozialen Funktion von Kleingärten.

Auslober
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V.

Platanenallee 37
14050 Berlin
E-Mail: bdg@kleingarten-bund.de
Internet: www.kleingarten-bund.de 

Zielsetzung
Der Wissenschaftspreis soll zur stärkeren Präsenz des Themas Kleingärten beim akademischen Nachwuchs in den Bereichen Stadt-, Regional und Landschaftsplanung führen sowie junge Stadtentwickler und Planer für das Potenzial, das Kleingärten für die grüne Infrastruktur haben, sensibilisieren. Der BDG möchte Ideen und innovative Ansätze auszeichnen, die Kleingärten in vorbildhafter Weise in Projekte zur Erhaltung der Umwelt, zur Stabilisierung des Sozialgefüges und damit zur Lebensqualität in Städten und Gemeinden einbinden. 
Besonderes Anliegen ist es, solche Arbeiten und Projekte auszuzeichnen, die eine Vorbildwirkung für grüne und soziale Stadtentwicklung besitzen und zur modernen Entwicklung grüner Infrastruktur beitragen. Der Wettbewerb soll neue Impulse für das Thema Kleingärten und Stadtgrün in den relevanten Fachdisziplinen und deren praktischen Realisierung generieren. 

Themen 
Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde und seine Mitglieder stehen bundesweit vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen bei der Sicherung und Entwicklung eines zukunftsfähigen Kleigartenwesens. Für den Preis in Frage kommen daher Arbeiten, die dazu geeignet sind, zu einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung des Bestands an Kleingärten beizutragen bzw. empirisch den Wert von Kleingartenanlagen für Umwelt und/oder Gesellschaft zu ermitteln. 

Es sollte sich dabei um Arbeiten aus dem Bereich der (Fach-)Hochschulen und Universitäten handeln, deren Thema sich im weitesten Sinne mit der Rolle von Kleingärten für die Stadt-, Regional- und Landschaftsplanung befasst. Die Arbeiten sollen – in weitem Rahmen –  die Bedeutung von Kleingartenanlagen für eine nachhaltige und grüne Stadt- und Landschaftsentwicklung herausstellen. Sie sollen verdeutlichen,  in welchem Maß Kleingärten in der Zukunftsgestaltung der Städte und Gemeinden eine Rolle spielen können und wie Kleingärtnerinnen und Kleingärtner als lokale Akteure zu einer ökologisch und sozial nachhaltigen Stadt- und Landschaftsentwicklung beitragen können. 

Themenschwerpunkte können innovative Ansätze für den Aus-, Auf- und Umbau von Kleingartenanlagen sein, zum Beispiel: 

  • Maßnahmenbeschreibungen zur Anpassung an sich ändernde Nachfrageentwicklungen,
  • Konzepte und Projekte mit innovativen Ansätzen zur Sicherung bereits bestehender Anlagen – eventuell durch ökologische Aufwertung und somit Anerkennung als Ausgleichsflächen,
  • innovative Nutzungsformen von und für Kleingärten unter Beachtung der Vorgaben des Bundeskleingartengesetzes. 

Formal zielt der Wettbewerb auf Arbeiten, die Gewähr dafür bieten, auch innerhalb ihres Fachbereichs auf Anerkennung und Interesse zu stoßen. Die Bandbreite reicht hier von qualitativ herausragenden Seminar- und Bachelor-Arbeiten, über Masterarbeiten bis hin zu Dissertationen. Auch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlichte Artikel kommen für den Preis in Frage.