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Kleingärten – in Corona-Zeiten sehr begehrt

Glücklich schätzt sich, wer einen Kleingarten hat: eine sichere grüne Oase und zugleich ein Zufluchtsort vor einem nach wie vor beschränkten Alltag. Kleingärten sind seit Beginn der Corona-Krise besonders gefragt. Deutschlandweit ist die Nachfrage stark gestiegen. Es gibt mindestens eine Verdopplung der Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem in Großstädten sind die Pachtverträge heiß begehrt. In Berlin, Hamburg, München und anderen Schwarmstädten hat sich die Nachfrage teilweise sogar vervierfacht.

So kommen überall neue Pächter hinzu – oft mit viel Enthusiasmus, aber wenig Erfahrung. Trotz der Kontaktbeschränkungen in den Kleingartenanlagen sind hier die „alten Hasen“ gefragt. Gut vernetzt machen sie die Neuen mit den Gepflogenheiten des Vereinslebens bekannt und helfen mit Tipps, Tricks zum Anbau von Obst und Gemüse. Das geht – mit ausreichendem Abstand – auch über den Gartenzaun.

Gerade jetzt, in der Krise zeigt sich auch, wie wichtig die wohnortnahe Lage eines Gartens ist. Denn immer wieder wird diskutiert, Kleingärten vor die Tore von Großstädten zu verlagern, um Platz für Wohnungen zu schaffen. Genau das zu verhindern, ist wichtige Aufgabe der Verbände und Vereine unter dem Dach eines starken BDG.