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Der Maulwurf: Dein Freund – Dein Feind
oft ein unbeliebter Gast im Garten - der Maulwurf Der Maulwurf ist aus ökologischer Sicht ein Nützling für den Boden, da er durch seine Wühlarbeit den Boden tief und nachhaltig lockert. Sein Gangsystem ist sehr umfangreich und durchzieht nicht nur den Oberboden, sondern ist auch in tieferen Bodenschichten vorzufinden, wo durch das Regenwasser plötzlicher Regenfälle sehr schnell abgeleitet wird.
(29.04.2004, schümann)
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Da seine Nahrung überwiegend aus kleinen Bodenlebewesen wie Würmern, Maden, Käfern und Asseln besteht, schadet er den Kulturpflanzen nicht direkt durch Fraßschäden, sondern nur durch seine Wühl- und Grabetätigkeit. Jungpflanzen werden oft angehoben und haben dann keinen Bodenkontakt mehr. Das Vertrocknen der Pflanzen ist dann nicht auszuschließen.

Bei Haus- und Kleingärten macht der Maulwurf sich jedoch immer wieder unbeliebt, weil er Plattenwege unterhöhlt und auf Zierrasenflächen sehr viele Erdhügel aufwirft, die eine gepflegte Rasenfläche sehr schnell zu einem Sturzacker werden lässt.

Um den Garten ohne Maulwurf genießen zu können, gibt es einige Möglichkeiten, ihn zumindest vor- übergehend loszuwerden: In gut sortierten Drogerien gibt es mit Sicherheit noch Mottenkugeln. Diese legen Sie in die Maulwurfsgänge und verschließen diese daraufhin. Eine andere Möglichkeit ist, Menschenhaare (vom Friseur besorgen) in die Gänge zu stopfen. Einige Gartenfreunde haben gute Erfahrungen mit Molke gemacht. Zu guter Letzt wäre noch die Lebendfalle zu nennen, in der das Tier nicht getötet wird, sondern in freier Wildbahn wiederausgesetzt werden kann. Außerdem bietet der Fachhandel viele Vergällstoffe an, die man ausprobieren kann.

Da der Maulwurf zu den geschützten Tierarten zählt, ist es verboten, ihn zu töten. Aus diesem Grund ist auch die „biologische" Abwehrmaßnahme durch Dackel und Katzen nicht zu empfehlen - zumal Schäden durch Aufwühlen und Ausgraben sehr viel höher sind.

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