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Fachthemen > Soziales |
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Resolution des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux "Die Kleingärten im Herzen der Städte" |
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Auf dem 34. Kongress der europäischen kleingärtnerorganisation Office International verabschiedeten die Delegierten eine Resolution über die BEdeutung der Kleingärtne für Europa zur Vorlage bei der EU: (29.09.2005, --) |
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Der 34. Kongress des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux, welcher vom 25. - 27. August 2005 in Lyon (Frankreich) tagte, hat sich mit dem Thema : „die Kleingärten im Herzen der Städte » beschäftigt.
Er hat folgende Resolution angenommen.
Alle europäischen Kleingartenverbände bekräftigen nochmals die wesentliche Funktion der Kleingärten im direkten Zentrum der bebauten Zonen, in welchen sie auf eine ursprüngliche und wirksame Weise zur dauerhaften Entwicklung beitragen.
Der Kongress schlägt drei Arbeitsmethoden vor:
- die Kleingärten, welche umweltgerecht als Gemüse – und Obstgärten bebaut werden, sind das einzige Mittel die pflanzliche und tierische Vielfalt im direkten Umgebungsfeld der Wohnhäuser zu erhalten und wiederherzustellen, im Gegensatz zu den traditionellen artenarmen Grünzonen, welche dieses Ziel nicht verwirklichen können.
- die Kleingärten tragen wirksam zur Rehabilitierung der städtischen Umwelt durch die Integration einer Qualitätslandschaft mit menschlichen Dimensionen in die Schmucklosigkeit der Städte bei und erlauben den Bewohnern zur selben Zeit sich einen Teil des kollektiven städtischen Raums wieder anzueignen
- die Kleingärten übernehmen eine unleugbare und ursprüngliche soziale Funktion indem sie einerseits den Kleingärtnern erlauben sich besser kennen zu lernen, ihren Familien ermöglichen in den Garten zu kommen, den Kindern die Gelegenheit geben den Boden, die Natur und die Arbeit zu entdecken und andererseits allen den Respekt vor dem andern vermitteln und Kontakte zwischen den Gärtnern und den andern Bewohnern herstellen.
Dem zu Folge müssen die nationalen Verbände ihre Vereine anhalten diese Ziele zu verwirklichen, damit sie durch ihre konkreten Tätigkeiten den Behörden und den lokalen Gemeinschaften die absolute Notwendigkeit der Entwicklung und des Schutzes der Kleingärten im städtischen Raum vor Augen führen.
Der Kongress fordert die nationalen und internationalen Behörden auf systematisch die Schaffung von zahlreichen Kleingärten in den dicht an den Wohnhäusern gelegenen Räumen in den Urbanisationsprogrammen vorzusehen um dadurch die Artenvielfalt in den dicht besiedelten städtischen Gebieten zu erhalten, die Städte zu beruhigen und die soziale Kohäsion zu verbessern.
Bruno Rajaud, Präsident des Office International
Malou Weirich, Generalsekretärin
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Download: Das Resolutionsdokument
Link: 34. Internationaler Kongress in Lyon
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