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31.01.2014

Grüne Woche – Ort politischer Kontaktpflege

Zahlreiche Verbandsvertreter und Politiker nicht nur der grünen Branche konnten auf der Internationalen Grünen Woche von den Vertretern des Kleingartenwesens begrüßt werden. So wurden unter anderem Staatssekretär Jochen Flasbarth (BMUB), Karl Zwermann, Präsident der Deutschen Gartenbaugesellschaft und Erhard Skupch, Geschäftsführer der BUGA 2015 Havelregion gesehen.

Auch die neue Bundesumweltministerin Barbara Hendricks schaute kurz bei den Gartenfreunden vorbei. Sie sagte dabei dem amtierenden BDG-Präsidenten Peter Paschke ein ausführliches Gespräch zur aktuellen Kleingartenpolitik in ihrem Haus zu. Mehr Zeit nahm sich der parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Florian Pronold. Die Förderung des Grüns im urbanen Raum stand bei dem Gespräch mit BDG-Geschäftsführer Stefan Grundei und dem Berliner Landesverbandspräsidenten Günter Landgraf im Mittelpunkt.

Übereinstimmend erklärten Politiker und Verbandsvertreter, dass mit dem Grün auf öffentlichen, privaten, aber auch gewerblichen Flächen das Lebensumfeld der Bevölkerung verbessert würde. Pronold zeigte Verständnis für die Forderung der Gartenfreunde, bestehende Grünflächen wie gefährdete Kleingartenanlagen und Parks oder auch aufgelassene Friedhöfe zu erhalten. Dazu sollten Ausgleichsmaßnahmen für den zunehmenden Flächenverbrauch vor allem durch den Wohnungsbau vorrangig für die qualitative Verbesserung des Grüns in Kommunen eingesetzt werden.

„Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Gespräche auf der IGW fruchten und weiteren Austausch nach sich ziehen. Wir haben bereits neue Gesprächstermine vereinbart, um die Themen und Forderungen des Kleingartenwesens weiter zu diskutieren“, so das Fazit des amtierenden BDG-Präsidenten Peter Paschke.

Mit der Internationalen Grünen Woche zeigten die Gartenfreunde Berlins und Deutschlands erneut, dass Kleingärten als wichtiger Bestandteil innerstädtischen Grüns und damit urbaner Lebensqualität mitten im Leben stehen – und erhalten und aufgewertet werden müssen.