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06.05.2014

Ausschreibung zum Pflanzenschutz in Haus- und Kleingärten veröffentlicht

Der Nationale Aktionsplan Pflanzenschutz der Bundesregierung umfasst neben den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gartenbau auch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Haus- und Kleingartenbereich. Er sieht in diesem Zusammenhang vor, dass zur Ermittlung des tatsächlichen Handlungsbedarfs im Haus- und Kleingartenbereich eine aktuelle Studie erstellt wird, die die derzeitige Situation beschreibt und mögliche Handlungsfelder aufzeigt.

Die Zentrale Vergabestelle des Geschäftsbereichs des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hat nun die Ausschreibung zur "Bundesweite Befragung zur Anwendung vom Pflanzenschutzmitteln im Haus- und Kleingartenbereich" veröffentlicht. Weitere Informationen zu dieser Ausschreibung sowie die Vergabeunterlagen finden Sie unter www.ble.de/zv.

Mit der Schlagzeile „Zuviel Gift im Kleingarten? – Bundesregierung plant Gartenverhör“ sorgte indes eine große deutsche Boulevard-Zeitung für einige Aufregung um die an und für sich harmlose Studie. Denn in regelmäßigen Abständen verschafft sich das Bundeslandwirtschaftsministerium einen Überblick zum Pflanzenschutz in Haus- und Kleingärten.

Für die Landwirtschaft und den Gartenbau liegen regelmäßig Zahlen vor, da der Umsatz von Pflanzenschutzmitteln für den Erwerbsgartenbau im Gegensatz zum Freizeitgartenbau anzeigepflichtig ist. Die letzte Studie führte das Landwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin im Jahr 2002 durch.