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08.03.2013

30 Jahre Bundeskleingartengesetz

Am 28. Februar 1983 wurde das Bundeskleingartengesetz verabschiedet. Es wurde bejubelt und verschmäht. Nicht nur einmal in seiner nun 30jährigen Geschichte gab es politische und gesellschaftliche Bemühungen, dieses Gesetz als Anachronismus, der abgeschafft gehöre, zu diskreditieren.

Doch das Bundeskleingartengesetz bietet den Kleingärtnern in Deutschland seit vielen Jahren eine verlässliche Rechtsgrundlage zur dauerhaften Nutzung der jeweiligen Kleingartenparzellen. Als Sondergesetz mit einem in sich geschlossenen und auf die Bodennutzung abgestimmten Regelungssystem gibt es einen verlässlichen Rahmen für die kleingärtnerische Nutzung und die baulichen Voraussetzungen in Kleingartenanlagen.

Das Bundeskleingartengesetz in seiner jetzigen Form sollte inhaltlich nicht in Frage gestellt werden. Maßstab für zukünftiges Handeln muss die zeitgemäße Erhaltung des Kleingartenwesens in seiner aktuellen städtebaulichen, sozialen und ökologischen Funktion sein. Hier hat sich das Bundeskleingartengesetz durchaus bewährt.

Der Radio-Sender NDR widmete seine Sendereihe „Zeitzeichen“ am 28. Februar dem Geburtstag des Gesetzes. Darin plauderte Journalistin Susanne Rabsahl mit Dr. Norbert Franke, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde über das Jubiläum. Den Beitrag finden Sie als Podcast in der Mediathek des NDR: www.ndr.de/bundeskleingartengesetz


Link: http://www.ndr.de/info/audio150301_podcastID-podcast3010.html