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26.04.2012

Stangenbohnen vor Schädlingen schützen

StangenbohnenEin Klassiker der deutschen Küche darf jetzt ausgesät werden: Die Stangenbohne (botanisch: Phaseolus vulgaris) ist frostempfindlich, weshalb man mit ihrer Aussaat un­be­dingt bis Mitte Mai warten sollte. Um die Bohnensamen vor den Maden der Bohnenfliege zu schützen, sollten die Bohnen auf keinen Fall tiefer als zwei Zentimeter in den Boden gesetzt werden. Denn je schneller die Boh­nen­keim­lin­ge den Boden durchbrechen, umso geringer ist die Gefahr, dass die Schädlinge sich einnisten. Den besten Schutz vor den Maden erhält man, wenn man die Bohnen im Topf vorzieht und erst die kleinen Pflänzchen ins Freie setzt.
 
Die wärmeliebende Bohne sollte ein sonniges Beet mit lockerer, wasserdurchlässiger Erde bekommen. Unabdingbar für die rankende Bohne ist außerdem eine geeignete Kletterhilfe. Eine Stange von zweieinhalb bis drei Metern Länge ist ideal. Zum Pflanzen werden je Stange acht bis zwölf Samen im Abstand von acht Zentimetern gesetzt. Hat die Stangenbohne einmal angefangen zu wachsen, ist sie recht pflegeleicht. Re­gel­mäßiges Wässern ist Pflicht – Dünger jedoch nicht notwendig. Werden die Pflanzen etwas angehäufelt stehen sie fester und einer leckeren Ernte steht nichts im Wege.