21.10.2013

Späte Blütenträume: die Winteraster

WinterasterLangsam werden blühende Blumen im Garten eine Seltenheit, doch eine läuft jetzt erst zur Hochform auf: Die Winteraster (botanisch: Chrysanthemum indicum) öffnet erst jetzt ihre Blüten und schmückt den Garten bis weit in den November hinein.

Dass die Kälte diesen Blumen nichts ausmacht, liegt an ihrer Herkunft. Denn ursprünglich wachsen Winterastern in den arktischen Regionen Russlands, in China und Japan. Damit der stolze Gärtner die Blüte der Wintersastern noch erleben kann, wenn er sich auch im Garten aufhält, werden heute auch immer mehr frühe Sorten angeboten. An einem sonnigen Standort blühen diese schon im frühen Herbst. Neben Sonne ist auch genügend Feuchtigkeit wichtig für die späten Blumen. Mag ein verregneter Spätsommer für die meisten eher ärgerlich sein, die Winterastern danken ist mit reichlich Blüten. Wenn die Natur nicht mitspielt, empfiehlt der BDG zur Gießkanne zu greifen und gut zu wässern. Ansonsten sind Wintersastern genügsam, sie stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden und sind mit ein bis zwei Düngergaben im Frühjahr zufrieden.