15.02.2016

Saubohnen

1Je früher sie ins Beet kommen, desto besser: Saubohnen (botanisch: Vicia faba var. major) werden leider oft von der Schwarzen Bohnenlaus befallen. Je früher jedoch die Aussaat und damit auch die Ernte, desto eher lässt sich ein Massenbefall mit dem Schädling verhindern.

Ganz gleich, ob man sie Saubohne, Puffbohne, Ackerbohne oder Dicke Bohne nennt: Die Hülsenfrüchte sind äußerst wohlschmeckend und robust. Bohnen sind es allerdings botanisch nicht: Es handelt sich hierbei um eine Wickenart. Am besten gedeihen sie in freier, sonniger Lage auf schweren bis mittelschweren fetten Böden. Zur Aussaat werden eweils mehrere Bohnensamen als kleines Nest zusammen gesät. Der Reihenabstand sollte etwa 50 Zentimeter betragen. Nicht nur für Paleo-Fans interessant: Die Saubohne gehört zu den ältesten Nahrungspflanzen in Europa, sie landeten wohl sogar schon in der Steinzeit auf dem Teller.