01.12.2015

Pachira nicht geflochten kaufen

PachiraOhne „Schönheits-OP“ wächst sie am besten: Die Pachira (botanisch: Pachira aquatica), auch Glücks­kas­ta­nie oder wilder Kakaobaum genannt, gilt zu Unrecht als komplizierte Zimmerpflanze. Ihre ver­meint­liche Anfälligkeit rührt lediglich daher, dass ihr Stamm oft aus mehreren Trieben künstlich geflochten wird und das Bäumchen zudem in zu kleine Töpfe gesteckt wird. Mit naturbelassenem Stamm und genügend Platz ist die Pachira ein robuster – und sehr ansehnlicher Zimmerschmuck.

Aus Mittelamerika stammend mag es die Pachira hell, warm und luftfeucht. Empfehlenswert ist es, die Blätter hin und wieder mit Wasser zu besprühen und so ein bisschen Tropengefühl zu schaffen. Ansonsten darf man beim Gießen eher sparsam sein – besonders im Winter reichen wenige Schlückchen. Da die Pachira in ihrem Stamm Wasser speichern kann, machen ihr auch kleine Trockenzeiten wenig aus. Staunässe dagegen nimmt das Bäumchen übel, der Stamm beginnt zu faulen und die Blätter fallen ab.