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16.03.2015

Mit Babyleaf-Salaten neue Aromen auf den Teller bringen

Babyleaf-SalatIn Italien schätzt man sie schon lange, doch auch in deutschen Supermärkten finden sich Babyleaf-Salate immer häufiger. Der Ausdruck „Babyleaf“ bezeichnet keine spezielle Art, sondern alle Blattgemüse und Salate, die dicht gesät und jung geerntet werden. In Italien heißt der Babyleaf „Misticanza“ und wird als Samenmischung bereits seit rund einhundert Jahren gehandelt.

Auch im eigenen Garten gedeiht der Salat wunderbar, wenn Ende Februar ausgesät wird – am Anfang in Topfpaletten. Dabei drei Samen pro Topf zu verwendet werden. Sobald der Gartenboden sich auf zehn Grad erwärmt hat, können weitere Aussaaten im Freien folgen. In der klassischen Mischung werden Escariol, Radicchio und Schnittzichorie mit Kräutern wie wilder Rauke, Borretsch oder Hirschhorn-Wegerich kombiniert. Die neueren Mischungen aus dem Fachhandel enthalten jedoch oft mildere Pflück- und Schnittsalate. Daneben gibt es viele rotlaubige Blatt- und Romanasalat-Sorten, wie ‚Multired 1‘, ‚Bloody Mary‘ oder ‚Redsea‘. Auch die Blätter von Spinat, Mangold und Roter Beete lassen sich zu leckeren Salaten mit nussigem Geschmack verarbeiten.