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18.11.2013

Korallenkirsche: Rote Früchtchen im Herbtsgrau

KorallenkirscheIm trüben November ist alles Grau in Grau? Keineswegs! Die Korallenkirsche (botanisch: Solanum pseudocapsicum) schmückt sich jetzt mit leuchtend rot-orangenen Früchten und bringt so Farbe auf die Fensterbank. Um eine Kirsche handelt es sich, auch wenn die Früchte dies vermuten ließen, bei dem schmucken Strauch übrigens nicht. Die Korallenkirsche ist tatsächlich die hübsche Schwester der Kartoffel – beide gehören zur großen Gattung Solanum, die mehr als 1500 Arten umfasst.

Da die Pflanze frische Luft liebt, sollte sie so lange wie möglich auf Balkon oder Terrasse stehen. Wird es jetzt jedoch kälter, muss sie an einen nicht zu warmen Ort im Haus umziehen. Auch hier sollte man das Gießen nicht vergessen, denn der Wurzelballen der Korallenkirsche darf nicht austrocknen.

Von den schmackhaft aussehenden Früchten sollte man sich übrigens nicht verführen lassen: Die Beeren der Korallenkirsche sind giftig und können zu Magenproblemen führen. Daher sollte die schmucke Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren stehen.