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16.02.2014

Kanarische Kresse jetzt vorziehen

Kanarische-KresseWährend die Kapuzinerkresse in vielen Gärten und Bal­kon­käs­ten rankt und blüht, ist ihre Verwandte, die Kanarische Kresse (botanisch: Trophaeulum peregrinum) seltener zu sehen. Dabei trumpft sie mit äußerst schmucken or­chi­deen­ar­ti­gen, gelben Blüten auf. Jetzt kann die Kletterpflanze in Töpfen vorgezogen werden.


Dazu werden die Samen einige Stunden in Wasser vor­ge­quol­len und dann zwei bis drei Körner in kleine Töpfchen gesät. In zweifacher Samenstärke mit Erde bedeckt und gut feucht gehalten, beginnen die Samen bald zu keimen. In der Pflege ist die Kanarische Kresse äußerst anspruchslos. Sie wächst sowohl in voller Sonne als auch in Nordlage und stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Bekommt sie ein Spalier als Rankhilfe, eignet sie sich her­vor­ra­gend als Sichtschutz auf Balkon und Terrasse. Genau wir bei ihrer Schwester sind Blüten und Blätter der Kanarischen Kresse essbar und ein Hingucker in jedem Sommersalat.

Der Name der ansehnlichen Pflanze führt übrigens in die Irre. Die Kanarische Kresse stammt eigentlich aus Peru, wo sie vor allem in Schluchtenwäldern vorkommt.