02.03.2015

Glöckchen des Perlschweifs läuten den Frühling ein

Während viele andere Pflanzen sich noch nicht hervortrauen, kann man bereits eine Kostbarkeit des Frühlings bewundern: Der Perlschweif (botanisch: Stachyrus praecox) öffnet Anfang März seine winzigen Blüten, die wie Perlen an einer Schnur von den noch laublosen Zweigen herabhängen und dem Strauch seinen Namen geben. Seine grüngelben Blütenglöckchen locken nicht nur Gartenfreunde, sondern auch Hummeln an.

Da der Perlschweif nur einen bis eineinhalb Meter hoch wird, ist er auch für kleine Gärten geeignet. Am wohlsten fühlt er sich an einem halbschattigen, aber hellen Fleckchen. Bei der Auswahl des Standorts sollte man darauf achten, dass die Blüte mit größerer Schattentiefe schwächer ausfällt. Der Boden sollte kalkfrei und feucht sein, Staunässe verträgt der Perlschweif allerdings nicht.

Zum Pflanzen sollte Rhododendron- oder Azaleenerde verwendet werden. In der weiteren Pflege ist die Frühlingsschönheit anspruchslos: Es genügt, alle drei bis fünf Jahre die älteren Äste zu entfernen – am besten direkt nach der Blüte. Der Perlschweif gedeiht besonders gut, wenn der Boden gemulcht wird. Dann erübrigt sich auch das Düngen.