18.05.2015

Gladiolen vor Krankheiten schützen

GladioleGladiolen (botanisch: Gladiolus-Hybriden) sind wahre Pracht­ex­em­pla­re unter den Gartenblumen: Bis zu 28 strahlende Blüten zeigen sich an einem Blütenstand und erfüllen jedes Gärtnerherz mit Stolz. Zumindest dann, wenn die Blüte auch gelingt. Wie die Pflanzen gesund bleiben und kräftig blühen, erfahren Sie hier.

Die Gladiolen-Knollen können bis Mitte Mai gesetzt werden, aber keinesfalls ins gleiche Beet wie im letzten Jahr. So lässt sich verhindern, dass sich eventuelle Pilz- und Bak­te­rien­krank­hei­ten weiter verbreiten. Die Knollen können gute 10 Zentimeter tief gesetzt werden und sollten bei Trockenheit zusätzlich gewässert werden. Je eine Voll­dün­ger­ga­be zwei und sieben Wochen nach dem Setzen der Zwiebeln sorgen für ein besseres Wachstum.

Beliebt sind Gladiolen leider auch bei Thripsen, winzigen Insekten die sich vom Pflanzensaft ernähren und die Blumen dadurch stark schädigen können. Ty­pi­scher­wei­se bekommen Blätter und Blüten bei einem Befall silbrige Streifen und verkümmern. Bei den ersten Anzeichen eines Befalls sollten alle Blätter der Pflanze bodennah ab­ge­schnit­ten werden. Sonst wandern die Schädlinge unter die Hüllblätter der Knollen, um dort zu überwintern.