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07.09.2013

Gedeiht auch bei faulen Gärtnern: die Färberkamille

FärberkamilleSie blüht und blüht und blüht: Die Färberkamille (botanisch: Anthemis tinctoria) zaubert mit ihren strahlend gelben Blüten von Mai bis Oktober Sommersonne in den Garten. Dafür muss man noch nicht einmal viel tun, denn die klassische Wiesenpflanze ist äußerst pflegeleicht. Selbst im Hochsommer braucht sie nur wenig Wasser, im Gegenteil: Regelmäßiges Gießen oder gar Düngen bekommt ihr nicht gut. Daher ist das hübsche Blümchen auch für faule Gärtner bestens geeignet.

Perfekt für die ausdauernde Blume ist ein sonniges, warmes Plätzchen, zum Beispiel auf einem Südbalkon oder im Steingarten. Hier sind besonders Zwergsorten zu empfehlen, die nur 30 bis 40 Zentimeter groß werden. Bei allen Sorten empfiehlt es sich, regelmäßig auch ein Sträußchen für die Vase zu pflücken. Denn dann wachsen stets reichlich Blüten nach.

Ihren Namen trägt die Färberkamille übrigens nicht ohne Grund: Kocht man die Blüten mit Essigwasser, lassen sich in dem Sud weiße T-Shirts gelb färben – und das hundert Prozent natürlich.