23.06.2014

Felsenbirne jetzt vor Vögeln schützen

Oft wird sie einfach als Zierstrauch gepflanzt, dabei sind die Früchte der Felsenbirne (botanisch: Amelanchier lamarckii) ein echter Leckerbissen. Das wissen allerdings auch die Vögel und kommen dem Gärtner bei der Ernte oft zuvor. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG) empfiehlt daher, die Sträucher jetzt, mit der beginnenden Reife, mit einem Netz vor den hungrigen Schnäbeln zu schützen.

 

Die Ernte lohnt sich in jedem Fall: Die schwarz-blauen Früchte sind süß und saftig, ihr Geschmack erinnert an Heidelbeeren mit einer leichten Marzipannote. Frisch vom Baum schmecken sie genauso gut wie als Marmelade oder im Kuchen.

 

Im Frühjahr schmückt der Strauch den Garten mit seiner weißen Blütenpracht, im Herbst werden die rotgefärbten Blätter zum Hingucker. Noch dazu ist das Gehölz äußerst anpassungsfähig, erklärt der BDG. Ob Staunässe oder vorübergehende Trockenheit, die Felsenbirne nimmt es nicht nachhaltig übel. Ein sonniger Standort verspricht allerdings eine reichere Ernte.