23.09.2012

Die Feige: Ein Südländer fühlt sich im Norden wohl

FeigeEigentlich in südlichen Gefilden heimisch, kann sich die Feige (botanisch: Ficus carica ) auch nördlich der Alpen blendend entfalten. Wichtig ist jedoch die Wahl der richtigen Feigensorte: Nur winterharte Sorten gedeihen in kühleren Breiten gut und tragen im Spätsommer verlässlich süße Früchte.

Der Frost ist für die winterharten Südländer kein Problem. Haben sie sich an ihren Standort gewöhnt, tolerieren sie bis zu minus 16 Grad Celsius. Auch lange Kältezeiten schrecken den Feigenbaum nicht ab: Die Triebe frieren zwar zurück, im Frühjahr treiben die Bäume aber wieder kräftig aus. Zur Unterstützung bei der Überwinterung ist es ratsam, be­son­ders junge Pflanzen mit Jute oder Vlies einzupacken und die Wurzeln mit Nadelreisig und Laub zu bedecken.

In Töpfen oder Containern gezogen können Feigenbäume zwar das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden, das Frühjahr ist jedoch der ideale Zeitpunkt. So kann das Bäumchen in Ruhe einwachsen, bevor die frostigen europäischen Nächte nahen.

Für den Verzehr können die Feigenfrüchte getrocknet werden, so bleiben sie lange süß und schmackhaft.