27.02.2015

Osterfeuer ohne Gefahren für Tiere und Umwelt

FeuerholzFotos: Tom WagnerMit Osterfeuern wird vielerorts traditionell das erwachende Frühjahr begrüßt. Hoch aufgeschichtete Reisig- und Holzhaufen werden am Osterwochenende entzündet, um den Winter zu vertreiben. Damit diese Tradition weder Tieren noch Umwelt schadet, sollten folgende Regeln beachtet werden:

Große Reisighaufen sind ein bevorzugter Lebensraum für Kleintiere. Käfer, Spinnen, Wildbienen, Kröten, Kleinvögel, Igel und auch Wiesel sind nur einige der Arten, die dort einen sicheren Unterschlupf suchen. Damit die Tiere nicht verbrennen, sollte der Baum- und Strauchschnitt erst kurz vor dem Abbrennen zusammengestellt oder vorsichtig, nicht mit spitzen Mistgabeln, umgeschichtet werden.

Abfälle wie Haus- und Sperrmüll, lackiertes und behandeltes Holz, Reifen oder Plastik haben im Osterfeuer nichts zu suchen. Verbrannt werden darf nur der jährlich anfallende Pflanzenschnitt: gut getrockneter Baum- und Strauchschnitt oder Reisig.

Osterfeuer müssen bei der örtlichen Feuerwehr oder den kommunalen Um­welt­be­hör­den angemeldet werden. Diese beraten auch bei der Wahl des Standorts und sorgen somit für mehr Sicherheit von Mensch und Umwelt.

Wer übrigens auf das Feuer verzichtet und Reisig- bzw. Totholzhaufen an einem geeigneten Standort stehen lässt, schafft ganzjährige Lebensräume für die heimische Tierwelt.

SpinneOsterfeuerIgel-5